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Prüfung auf verlustfreie Audioqualität

Überprüfen Sie, ob Ihre FLAC-, WAV- oder AIFF-Dateien wirklich verlustfrei sind oder transkodiert wurden. Läuft auf Ihrem Gerät – Dateien werden niemals hochgeladen.

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FLAC, WAV, AIFF, MP3, M4A · wird auf Ihrem Gerät verarbeitet

Private — processed on your device, never uploaded

So überprüfen Sie, ob es sich um verlustfreies Audio handelt

  1. 1 Lade eine FLAC-, WAV-, AIFF-, MP3- oder M4A-Datei hoch
  2. 2 Betrachten Sie das Spektrogramm – ein scharfer horizontaler Abbruch deutet darauf hin, dass das Audiomaterial verlustbehaftet kodiert wurde
  3. 3 Verwenden Sie die Overlay-Schaltflächen, um Anhaltspunkte hervorzuheben: Cutoff-Linie, Spektrallücken, SBR, Vorecho
  4. 4 Sehen Sie sich das Ergebnis an und nutzen Sie den forensischen Leitfaden unterhalb des Ergebnisses, um zu verstehen, was festgestellt wurde

So lesen Sie Ihr Spektrogramm

Ein Spektrogramm zeigt alle Frequenzen Ihres Audiomaterials im Zeitverlauf an. Die horizontale Achse steht für die Zeit (von links nach rechts), die vertikale Achse für die Frequenz (niedrige Frequenzen unten, hohe Frequenzen oben), und die Helligkeit gibt die Energie an. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Wie sieht echtes verlustfreies Audio aus?

Eine echte verlustfreie Aufnahme füllt das gesamte Spektrogramm von unten bis oben aus. Man sieht Farbe und Textur bis hin zur Nyquist-Frequenz (22,05 kHz bei Dateien mit 44,1 kHz). Die Energie nimmt nach oben hin natürlich ab – die meisten Musikstücke enthalten weniger hohe Frequenzen –, doch es gibt keinen abrupten Schnitt. Es handelt sich lediglich um ein allmähliches, ungleichmäßiges Ausklingen mit einer sichtbaren Rauschtextur oberhalb des Musikinhalts.

Zu überprüfen: Schalten Sie die Cutoff-Ebene ein – sie sollte genau auf oder nahe der Nyquist-Grenze liegen. Die Holes-Ebene sollte nur sehr wenige Punkte anzeigen (natürliches Audiomaterial weist keine psychoakustischen Lücken auf).

Wie sieht eine transkodierte Datei aus?

Eine von MP3/AAC in FLAC/WAV konvertierte Datei weist eine scharfe horizontale Linie auf, an der der gesamte Inhalt abrupt verschwindet. Oberhalb der Linie: tiefes Schwarz. Darunter: normaler Ton. Diese „Abschwächung“ ist das typische Merkmal einer verlustbehafteten Komprimierung – der Encoder hat Frequenzen oberhalb dieser Grenze dauerhaft verworfen.

Zu überprüfen: Toggle Cutoff – die rote gestrichelte Linie verläuft an der Frequenzobergrenze des Encoders. Toggle Holes – orangefarbene Punkte sammeln sich in den oberen Bändern, in denen das psychoakustische Modell maskierte Frequenzen entfernt hat. Handelt es sich bei der Datei um HE-AAC, zeigt die SBR-Überlagerung möglicherweise ein blaues Band an, in dem Frequenzen synthetisch rekonstruiert wurden.

Was zeigen die Überlagerungsebenen?
OverlayColorWhat It ShowsGood SignBad Sign
CutoffRed lineDetected frequency ceilingNear Nyquist (>20.5 kHz)Sharp shelf at 16-19 kHz
HolesOrange dotsSilent bins next to loud neighborsFew or no dotsDense clusters = codec masking
SBRBlue bandSynthetically replicated frequenciesNo band visibleHE-AAC/mp3PRO signature
Pre-echoYellow linesNoise before loud transientsNo linesMDCT block artifact (MP3/AAC)
So verwenden Sie die Zoom-Steuerelemente

Mit der forensischen Workstation können Sie bestimmte Frequenzbereiche im Detail untersuchen:

  • Frequency slider — hover on the left edge of the spectrogram to reveal two vertical sliders. Drag them to zoom into a frequency band (e.g. 15-22 kHz to inspect the cutoff region).
  • Ctrl+Scroll — zoom the frequency axis centered on your cursor position. Great for quick inspection without leaving the spectrogram.
  • Drag to select — click and drag a rectangle to zoom into a specific time + frequency region. Useful for inspecting individual transients for pre-echo.
  • Double-click or press the Reset button to return to the full view.
Referenztabelle für die Grenzfrequenz

Verschiedene Bitraten weisen charakteristische Grenzfrequenzen auf. Stimmt die erkannte Grenzfrequenz mit einer dieser Frequenzen überein, wurde die Datei mit ziemlicher Sicherheit transkodiert:

CutoffLikely SourceWhat It Means
< 16.5 kHz128 kbps MP3Definitely transcoded — significant quality loss
16.5 – 19 kHz192 kbps MP3Transcoded — moderate quality loss
19 – 20.5 kHz320 kbps MP3 / 256 AACTranscoded — minor quality loss, harder to detect
> 20.5 kHzTrue losslessNo artificial cutoff detected — genuine lossless
Was ist mit gefälschten Hi-Res-Dateien und hochskalierten Dateien?

„Fake-Hi-Res“-Dateien geben zwar 24 Bit/96 kHz an, enthalten jedoch tatsächlich 16-Bit-Audio, das mit Nullen aufgefüllt wurde. Das Tool erkennt dies auf zwei Arten: indem es prüft, ob die Rohdaten-Bytes mit Nullen aufgefüllte untere Bits aufweisen (WAV/AIFF), und indem es prüft, ob die dekodierten Float-Werte auf ein 16-Bit-Quantisierungsraster ausgerichtet sind (funktioniert auch bei FLAC/ALAC). Wird dies erkannt, lautet das Ergebnis „Hochskaliert“ mit der effektiven Bittiefe.

Bei einer hochgesampelten Datei ist das anders – die Datei gibt zwar eine hohe Abtastrate an (z. B. 96 kHz), doch der gesamte Spektralinhalt endet deutlich unterhalb der Nyquist-Grenze, was darauf hindeutet, dass sie aus einer Quelle mit niedrigerer Auflösung hochgesampelt wurde.

Wie sieht es mit dem Konfidenzprozentsatz aus?

Die Konfidenz spiegelt das kombinierte Gewicht von 9 Erkennungssignalen wider. Eine hohe Konfidenz bedeutet, dass mehrere Signale stark übereinstimmen (z. B. scharfer Abfall + ruhiger Rauschpegel + spektrale Lücken + konsistente Varianz des Abfalls = eindeutige Transkodierung). Eine niedrige Konfidenz bedeutet, dass die Signale gemischt oder mehrdeutig sind – nutzen Sie die Spektrogramm-Überlagerungen als zusätzlichen Kontext. Eine klare horizontale Abflachung deutet auf eine Transkodierung hin; ein unscharfer, ungleichmäßiger Ausklang lässt auf einen natürlichen Abfall einer analogen Quelle schließen.

Frequently Asked Questions

Wie funktioniert die verlustfreie Überprüfung?
Das Tool berechnet eine Kurzzeit-Fourier-Transformation (STFT) Ihres Audios – eine 4096-Punkt-FFT mit einem Hann-Fenster, die in überlappenden Abschnitten über die Datei gleitet. Anstatt sich auf eine einzige Cutoff-Messung zu stützen, wendet es ein 6-Punkte-Bewertungssystem an: Gradientenschärfe (wie abrupt die Energie an der Cutoff-Kante abfällt), Rauschpegel oberhalb der Cutoff-Frequenz (still = Encoder, Restrauschen = natürlich), spektrale Sparsity (wie viel Inhalt in den oberen Bändern vorhanden ist), Cutoff-Varianz (über alle Zeitscheiben hinweg konsistent = Encoder, ungleichmäßig = natürlich), Intensitäts-Stereokorrelation (erkennt Joint-Stereo-Codierungsartefakte aus AAC/MP3) und Cutoff-Position (wird mit bekannten Codec-Frequenzsignaturen abgeglichen). Jedes Signal trägt zu einer gewichteten Punktzahl bei, die das endgültige Ergebnis bestimmt.
Was bedeuten die Urteile?
Sauber: Der Frequenzbereich reicht bis zur Nyquist-Grenze ohne künstliche Abflachung – dies ist echtes verlustfreies Audio. Dies gilt auch für bandbegrenzte Aufnahmen (Vinyl-Rips, ältere Master), bei denen eine Mehrsignalanalyse bestätigt, dass der Frequenzabfall natürlich ist und nicht von einem verlustbehafteten Encoder stammt – ein Hinweis erklärt, warum der Inhalt vorzeitig endet. Transkodiert: Mehrere Signale deuten auf einen verlustbehafteten Codec hin (steiler Gradient, stiller Rauschpegel oberhalb der Cutoff-Frequenz, konsistente Cutoff-Frequenz über alle Zeitscheiben hinweg). Die Datei wurde wahrscheinlich aus einer verlustbehafteten Quelle konvertiert und als FLAC/WAV neu gespeichert. Hochgesampelt: Die Datei gibt eine hohe Abtastrate an (z. B. 96 kHz), aber der gesamte Inhalt endet deutlich unterhalb der Nyquist-Grenze – sie wurde wahrscheinlich aus einer Quelle mit niedrigerer Auflösung hochgesampelt. Unbekannt: Das Signal ist zu kurz, zu leise oder spektral zu spärlich, um es zuverlässig zu klassifizieren.
Kann das Tool AAC-Transkodierungen erkennen?
AAC mit niedriger Bitrate (128 kbps und darunter) lässt sich leicht erkennen, da es Frequenzen ähnlich wie MP3 abschneidet. AAC mit hoher Bitrate (256 kbps+) ist schwieriger zu erkennen – AAC verwendet eine sanftere SBR-Technik (Spectral Band Replication), die einen allmählichen Abfall statt einer scharfen Kante erzeugt. Hier hilft das Intensitäts-Stereoerkennungssignal: Joint-Stereo-kodierte AAC-Dateien hinterlassen Korrelationsartefakte in den oberen Bändern, die bei einem reinen Cutoff-Ansatz übersehen würden. In Grenzfällen zoomen Sie das Spektrogramm heran und achten Sie auf subtile Texturveränderungen im Bereich um 20 kHz.
Warum sollte jemand eine verlustbehaftete Datei in eine verlustfreie umwandeln?
Manchmal geschieht es aus Versehen – jemand konvertiert seine MP3-Sammlung für einen neuen Player in das FLAC-Format, ohne zu wissen, dass sich die Qualität dadurch nicht verbessert. Manchmal ist es irreführend – Dateien, die als „verlustfrei“ verkauft oder geteilt werden, sind in Wirklichkeit hochskalierte MP3s. So oder so: Durch die ursprüngliche verlustbehaftete Komprimierung wurden Frequenzanteile dauerhaft entfernt, die durch eine Neukodierung in ein verlustfreies Format nicht wiederhergestellt werden können.
Was ist mit Vinyl-Rips und älteren Aufnahmen?
Das Tool verarbeitet diese Daten korrekt mittels einer Mehrsignalanalyse. Vordigitalen Aufnahmen (Vinyl-Rips, Kassettenübertragungen, frühe digitale Master) fehlen naturgemäß hochfrequente Anteile oberhalb von 15–18 kHz, doch unterscheiden sich ihre spektralen Eigenschaften von verlustbehafteten Kodierungen: Der Übergang ist eher unscharf als scharf, das Grundrauschen oberhalb des Abfalls enthält Restrauschen statt Stille, und die Grenzfrequenz variiert über die Zeitabschnitte hinweg, anstatt konstant zu bleiben. Das Bewertungssystem nutzt diese Unterschiede, um bandbegrenzte Originale als „Clean“ einzustufen, wobei eine Anmerkung den natürlichen Rolloff erklärt.
Wird meine Audiodatei auf einen Server hochgeladen?
Nein. Die gesamte Verarbeitung erfolgt direkt auf Ihrem Gerät unter Verwendung Ihrer eigenen GPU oder CPU. Ihre Dateien verlassen Ihren Computer zu keinem Zeitpunkt – auch nicht vorübergehend.
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